Vape im Flugzeug mitnehmen: Was ist erlaubt, was verboten? Alle Regeln zu Handgepäck, Akku, Liquid (100-ml), Einweg-Vapes, Sicherheitskontrolle und Airline-Vorgaben sind in diesem Blog klar erklärt.

Vapes gehören heute für viele zum Alltag, im Flugzeug gelten dafür aber klare Sicherheitsregeln. Vapes dürfen in der Kabine transportiert werden, im Frachtraum sind sie praktisch immer tabu. Vapes dürfen während des Fluges nicht benutzt werden, und das Aufladen an Bord ist ebenfalls verboten.
Vapes dürfen bei Flügen ab Deutschland in der Regel mit, wenn sie ins Handgepäck kommen oder am Körper getragen werden. Vapes sind im aufgegebenen Gepäck verboten, weil die eingebauten Lithium-Akkus ein Brandrisiko darstellen können.
Vapes gehören ins Handgepäck und nicht in den Koffer. Vapes im Aufgabegepäck werden von vielen Airlines ausdrücklich untersagt.
Vapes im Handgepäck packst du am besten so, dass du sie bei der Kontrolle schnell griffbereit hast. Vapes dürfen dabei nicht versehentlich angehen, also sperren oder ausschalten.
Vapes dürfen im Flugzeug nicht genutzt werden. Vapes sind auch auf der Bordtoilette verboten, und das gilt unabhängig davon, ob es ein kurzer Inlandsflug oder ein Langstreckenflug ist.
Vapes dürfen nicht an Bord geladen werden. Vapes und andere Akku-Geräte werden genau deshalb so streng behandelt, weil Hitzeentwicklung und Kurzschlüsse in der Kabine besonders kritisch sind.
Lufthansa hat Anfang 2026 die Aufbewahrung von Powerbanks verschärft und diese Vorgaben auch auf E-Zigaretten ausgeweitet (z. B. nicht im Gepäckfach über den Sitzen verstauen).
Vapes prüfst du deshalb immer zusätzlich in den Gepäckregeln deiner Airline. Vapes sind besonders dann ein Thema, wenn du mehrere Geräte, viele Akkus oder Einweg-Vapes mitnimmst.
Liquids (E-Liquid) zählen bei der Sicherheitskontrolle als Flüssigkeiten. Liquids dürfen deshalb normalerweise nur in Behältern bis 100 ml mit in die Kabine, und alles muss zusammen in einen transparenten 1-Liter-Beutel passen.
Liquids können sich in Zukunft an manchen Flughäfen leichter transportieren lassen, weil in der EU neue Scanner grundsätzlich zugelassen wurden. Liquids werden in der Praxis aber weiterhin an vielen Flughäfen nach der 100-ml-Regel kontrolliert, weil nicht überall passende Scanner stehen.
Vapes können durch Druckunterschiede beim Starten und Landen siffen oder auslaufen. Vapes mit Tank oder Pod sind dafür anfälliger als reine Akkuträger ohne Liquid im Gerät.
Vapes bereitest du am sichersten für den Flug so vor:
Akkus gehören geschützt ins Handgepäck. Akkus sollten so verpackt sein, dass Kontakte nicht kurzschließen können (Akku-Case oder Originalverpackung). Akkus im Aufgabegepäck sind je nach Art und Airline oft verboten, besonders als Ersatzakkus.
Beschädigte Akkus nimmst du nicht mit. Akkus mit sichtbaren Dellen, Rissen oder aufgeblähtem Gehäuse können abgewiesen werden und sind sicherheitstechnisch ein No-Go.
Vapes dürfen am Flughafen in Deutschland meistens nur dort genutzt werden, wo auch Rauchen erlaubt ist. Vapes sind in vielen Terminals ausdrücklich mit Rauchen gleichgestellt und außerhalb ausgewiesener Zonen untersagt.
Einweg-Vapes zählen ebenfalls als elektronische Geräte mit eingebautem Akku. Einweg-Vapes gehören deshalb auch ins Handgepäck und dürfen weder benutzt noch geladen werden.
Einweg-Vapes packst du am besten so, dass der Zug-Sensor nicht dauerhaft aktiviert werden kann. Einweg-Vapes sind außerdem beim Thema Stückzahl relevant, weil Airlines bei sehr vielen Geräten genauer hinschauen können.
Vapes können im Zielland komplett erlaubt, stark eingeschränkt oder sogar verboten sein. Vapes prüfst du vor Abflug immer auch nach Zielland-Recht, weil es Länder gibt, in denen Einfuhr, Besitz oder Nutzung Probleme machen können.
Vapes behandelst du bei Umstiegen genauso vorsichtig wie beim ersten Abflug. Vapes bleiben im Handgepäck, und Liquids bleiben innerhalb der Flüssigkeitsregeln des jeweiligen Flughafens.